Lehrende im Instrumental Program
Daniela Ivanova
Viola
Daniela Ivanova wurde in Burgas (Bulgarien) geboren. Während ihrer Ausbildung am Musikgymnasium „Pantscho Vladigerov“, die sie 1996 mit der Matura abschloss, studierte sie Viola bei Marin Mantchorov und gewann zahlreiche nationale Wettbewerbe. 1999, nach ihrem Bachelorabschluss an der Bulgarischen Nationalakademie, setzte sie ihr Studium bei Hans Peter Ochsenhofer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort und erhielt 2008 ihr Diplom. 1999 gewann sie den ersten Preis beim Wettbewerb der Österreichischen Interpreten Gesellschaft, 2000 machte sie beim Gottfried von Einem Wettbewerb auf sich aufmerksam, und 2003 erhielt sie den ersten Preis beim 13. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Thessaloniki sowie den österreichischen „frauen.kunst.preis“ in der Kategorie Musik, überreicht von Bundesministerin Elisabeth Gehrer im Wiener Parlament. 2005 wurde sie beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach mit dem dritten Preis ausgezeichnet. 2006 nahm sie die Solo-CD „Inside Viola“ für Viola und Klavier auf.
Mit Stipendien des Herbert von Karajan Centrums, der Dr. Martha Sobotka-Charlotte Janeczek Stiftung, der Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr Stiftung und der Schweizer Maggini Stiftung vertiefte sie ihr Violastudium in Kursen bei Yuri Bashmet, Michael Kugel und Michael Frischenschlager, Jerzy Kosmala, Ognjan Stantschev, Johannes Eskar und Lubomir Maly. Ihre Teilnahme an verschiedenen Festivals (Emil Tchakarov Festival, Verbier Festival, Asahikawa Festival, Savitra Festival, Le Bourget Festival u. a.) und zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte in Europa, Israel und Japan mit Partnern wie Maxim Vengerov, Yuri Bashmet, Dmitry Sitkovetsky, Christopher Hinterhuber, Franco Petracchi, dem Pleyel Trio und Xavier de Maistre sowie Soloauftritte mit dem Lemberg Symphony Orchestra, dem City Orchestra of Sofia und dem Burgas Philharmonic Orchestra bestätigten ihren Erfolg bei diesen Wettbewerben. Im April 2007 gewann sie das Probespiel für das Orchester der Wiener Staatsoper, ist seit dem 1. September 2007 in der Bratschengruppe engagiert und wurde 2010 zudem in das Orchester der Wiener Philharmoniker aufgenommen.



